Echo Auto: Einrichtung und Kurztest

Echo Auto vor weißen Hintergrund

Seit Dienstag bin ich im Besitz eines Amazon Echo Auto um Alexa auch unterwegs bequem mit der Stimme steuern zu können. In Deutschland ist dieser bisher nicht verfügbar, in den U.S.A nur auf Einladung wo ich an den Prime Days das Glück hatte eine zu erhalten. Via ShipItTo ging das Paket dann innerhalb von etwa 2 Wochen an mich.

Echo Auto in meiner Hand gehalten
Echo Auto frisch ausgepackt

Ausgepackt bekommt man ein recht kleines Gerät in die Hand, logisch es hat nur einen einfachen Lautsprecher und Mikrofone zu verbergen. Die wirkliche Audio Ausgabe erfolgt via Bluetooth oder Klinkenanschluss. Sehr lobenswert ist sowohl die Beigabe eines Klinke-auf-Klinke Kabels, eines Micro-USB Kabels und einem Zigarettenanschlussadapter für zwei USB Ladeports, sodass das Smartphone danach auch nicht zu kurz kommt, denn dieses wird benötigt.

Kleinere Probleme in Deutschland

Will man das Gerät einrichten so läuft das nach dem bekannten Prozess wie bei den Echos über die Alexa App… wäre da nicht das Problem, dass es die Autovariante in Deutschland noch gar nicht gibt. Die App kennt ihn aber trotzdem auf einem Umweg.

Verbindet euer Smartphone manuell via Bluetooth mit dem Echo Auto und richtet danach einen „Alexa Köpfhorer“ in eurer App als neues Gerät ein. Der Einrichtungprozess läuft dann teilweise auf Englisch ab mit zwei Fragen ob und welche Bluetoothfähigkeiten euer Auto besitzt, denn der Echo Auto kann auch als Ersatz für eine Freisprecheinrichtung fungieren.

Mein Fiesta verfügt zwar über eine Freisprecheinrichtung via Bluetooth, besitzt jedoch „nur“ einen Klinke Eingang für externe Audioquellen. Ich wählte demnach bei der Frage nach der Wiedergabe von Musik am Auto nein und bei der Frage nach der Telefoniefunktion ja aus. Das Bluetoothprofil des Echo Auto passt sich dementsprechend auch darauf an nur Medienquellen via Bluetooth wiederzugeben.

Die Kommunikation mit eurem Handy verläuft auch komplett via Bluetooth – und das recht unauffällig und direkt ohne Probleme zumindest bei dem von mir genutzten Samsung Galaxy S10e. Das liegt sicher auch an der großen Reichweite – ich konnte in einem Parkhaus auf ~50m Entfernung schon eine stabile Verbindung aufbauen. Ergo ist wenn ich einsteige schon alles bereit und ich könnte bei einer kurzen Fahrt das Handy auch einfach in der Hosentasche lassen. Super!

Was kann er den so?

Was kann der Echo Auto dann alles? Nun natürlich alles was man von einem normalen Echo auch gewohnt ist natürlich sowieso. Mein (selbst gebaut und gehostetes) Smarthome auf Zuruf steuern, Musik von meinem Spotify abspielen, Fragen beantworten. Dabei fungiert das Smartphone automatisch als Audioquelle via der AlexaApp.

Er hieße aber natürlich nicht Auto, wenn es da nicht noch zusätzliche Fähigkeiten geben würde. In der Theorie kann man natürlich die Navigation auf dem Smartphone ansteuern. In der Praxis funktioniert zwar der Sprachbefehl doch auf dem Handy tat sich überhaupt nichts. Es mag sein dass es an meiner Ablehnung von properitären Diensten wie Google Maps liegt auch wenn es mich bei dem aktuellsten Android wundern würde. Andereseits liegt auch der Verdacht nahe, dass die deutsche Version der Alexa-App dies einfach noch nicht richtig unterstützt. Falls sich daran was ändert werde ich den Beitrag aktualisieren.

Fazit

Die für meine Praxis bessere Sprachsteuerung hat nun Einzug in mein Auto gefunden. Das freut mich sehr da ich nun auch dort meine ToDo und Einkaufslisten befüllen oder mein Smarthome steuern kann. Die noch nicht funktionierenden Dinge wie die Einrichtung oder die Navigation schiebe ich auf die fehlende Markteinführung in Deutschland und sind für mich verkraftbar, da ich die Navigation meist eh nur vor dem Start des Autos anwerfe.

Quellen / Disclaimer

Die Bildquelle für das Beitragsbild ist natürlich Amazon.com. Ansonsten bin ich weder mit dem Unternehmen Amazon verbunden oder habe irgendeine Art von Vergütung für diesen Beitrag erhalten. Dieser entspricht rein meiner Meinung und Erfahrung.

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